Das Forschungsprojekt analysiert die bundesweit verstreuten
Innovationsnetzwerke im Bereich nichtfossiler Antriebstechnologie. Es
gilt dabei, Innovationsprobleme zu identifizieren und ein
Netzwerk-Management-Konzept zu entwickeln, das zur Überwindung der
Innovationsbarrieren beitragen soll.
Wir gehen davon aus, dass alternative Antriebstechnologien wie die
Brennstoffzelle, Biokraftstoffe oder der Hybridantrieb die Phase
naturwissenschaftlicher oder technischer Unsicherheit verlassen und
teilweise das Stadium der Serienfertigung erreicht haben.
Trotz der gegebenen technologischen Möglichkeiten wird sich der Umbruch
zu alternativen Antriebstechnologien nicht "automatisch" vollziehen.
Denn zwischen einer technologischen Option und deren gesellschaftlicher
Umsetzung liegt ein mühsam zu durchquerendes Feld von
Unternehmensstrategien, politischen Initiativen, Setzungen
wissenschaftlicher Schwerpunkte und Entscheidungen von
Konsumenten.
Eine umfassende Veränderung hin zu alternativen Antriebstechnologien
wird sich nur dann vollziehen, wenn die auf dem Verbrauchermarkt als
Konkurrenten auftretenden Unternehmen sowie die politischen
Institutionen ihre Aktivitäten koordinieren.