Zur Fundierung der BMBF-Förderstrategie werden die Anwendungen/Auswirkungen
der Nanotechnologie auf das Gesundheitssystem analysiert. Ausgehend
vom Status quo gilt es, die zukünftigen Entwicklungspotentiale
und Risiken auszuloten und vor einem technologischen, (Gesundheits-)
ökonomischen und ethisch-sozialen Hintergrund zu beleuchten.
Im Brennpunkt stehen die Anwendungen der Nanotechnologie in Diagnose
und Therapie von Krankheiten. In einem handlungsorientierten Ansatz
kommt ein mit den Partnern im Konsortium (FhG-ILT Aachen, AKM Aachen,
FhG-IME Aachen, IGES Berlin sowie federführend AGIT Aachen)
abgestimmter Methoden-mix zum Einsatz: Nach Präzisierung des
Themenfeldes wird mit einer Statusanalyse die Voraussage der Technologientwicklung
vorbereitet. Unter umfangreicher Einbeziehung externer Expertisen
(Workshop/modif. Experten-Delphi) und internationaler Entwicklungen
werden Zukunftspotentiale u. Maßnahmen abgeleitet und gesundheitsökonomischen
Modellrechnungen/ethischen Diskussion zugeführt.
Abschließend wird durch eine öffentliche Podiumsdiskussion
ein Schritt in eine partizipative ITA unternommen und in die zu
entwickelnden Handlungsoptionen miteinbezogen.