(Laufzeit: 10/2008 - 03/2012)
Der Ansatz der Innovations- und Technikanalyse (ITA) des durch das BMBF geförderten Projekts strebt an, den Akteuren im Innovationsprozess Informationen und Reflexionen verfügbar zu machen, um deren Handlungssicherheit bei Entscheidungen hinsichtlich Forschung, Technologie und Innovation zu erhöhen. Mit der Innovations- und Technikanalyse werden mögliche Chancen und Risiken identifiziert, Potenziale und Optionen aufgezeigt und eine Früherkennung von möglichen Hemmnissen und fördernden Faktoren für Innovationen geleistet. Die Ergebnisse der Innovations- und Technikanalyse sind deshalb für politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Akteure relevant. Es gibt aktuell und wird künftig immer gesellschaftliche Problemstellungen geben, die einer Analyse bedürfen. Darüber hinaus müssen neue Technologien fortgesetzt auf ihre gesellschaftlichen Wirkungen untersucht werden. Hieraus ergibt sich eine große Anzahl potenzieller Themen, durch die ein Auswahlproblem für die Innovations- und Technikanalyse entsteht, und zwar: Welchen Themen soll sich ITA bevorzugt widmen? Welches sind die strategischen Themen?
Diese Identifizierung strategischer Themen für die Innovations- und Technikanalyse und die Herausarbeitung ihrer jeweils besonderen Fragestellungen sind die Ziele des Forschungsprojekts. Für die identifizierten Themen werden Kurzstudien ausgearbeitet, die neben der transdisziplinären Problembeschreibung auch Empfehlungen für eine problemadäquate methodische Vorgehensweise zur Erarbeitung von Problemlösungen enthalten. Diese Kurzstudien sind jedoch keine Innovations- und Technikanalysen, sondern sie stellen methodische Vorarbeiten (Vorprojekte) dar. Somit trägt dieses Projekt zur Entwicklung strategischer Themen für die Innovations- und Technikanalyse bei und bietet Möglichkeiten, Schlussfolgerungen und Orientierungen für die Förderinitiativen von einzelnen Fachreferaten des BMBF bereitzustellen. Dafür wird ein systematischer und kontinuierlicher Monitoring-Prozess eingerichtet, durch den sowohl aus der Technologie- als auch der Bedarfsperspektive relevante ITA-Themen identifiziert werden. Mit den Arbeiten aus der Technologieperspektive wurde die Abteilung Zukünftige Technologien Consulting (ZTC) der VDI Technologiezentrums GmbH beauftragt.