ITA gilt als zukunftsorientiertes Konzept, das sich an der gesellschaftlichen
Integration von technologischen Innovationen orientiert und Forschung
und Praxis verbindet. In der Studie werden Erkenntnisse aus ca.
500 ITA-Projekten ausgewertet, wobei Fallbeispiele den Nutzen von
ITA für Unternehmen veranschaulichen. Damit liegt nun für die Wirtschaft
ein Handbuch vor, das ITA als strategisches Managementinstrument
konkretisiert.
In der Betrachtung des Verhältnisses von ITA und Unternehmen zeigen
sich drei Varianten: ITA in der Wirtschaft findet hauptsächlich
in Großunternehmen statt und ist unmittelbar auf das betriebliche
Technologie- und Innovationsmanagement gerichtet. ITA mit Unternehmen
kommt vielfach in öffentlich geförderten Verbundvorhaben zum Einsatz
und zielt meist auf innovationsfördernde Synergien. ITA für Unternehmen
kommt dem Konzept der Unternehmensberatung nahe und kann betriebliche
Innovationen begünstigen.
Eine Analyse der ITA-Projekte in Deutschland zeigt, dass Unternehmen
durch vielfältige betriebliche Verbesserungen profitieren können.
Konkrete betriebswirtschaftliche Vorteile zielen u. a. auf das Erschließen
neuer Geschäftsfelder, das Entwickeln innovativer Produkte bzw.
Dienstleistungen, Kostenersparnisse durch ressourcensparende Produktionsverfahren
etc. Die unterschiedlichen Nutzenpotenziale für Unternehmen machen
deutlich, dass ITA-Projekte für Unternehmen vielschichtige Vorteile
auch in der Analyse des betrieblichen Umfeldes schaffen können.
Die Autoren veranschaulichen im Überblick und anhand von Beispielen,
wie und in welchen Feldern Unternehmen mittels ITA Wettbewerbsvorteile
erzielen. Abschließende Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen richten
sich an Unternehmen, derzeitige und künftige ITA-Dienstleister,
Wissenschaft sowie den Staat.