Laufende Projekte

 

Kulturelle Faktoren in der technischen Entwicklung: "i-mode" in Japan und Deutschland


Durchführung

Kurzbeschreibung

  • i-mode" ist ein Datendienst für die mobile Kommunikation. Er wurde zuerst in Japan von NTT DoCoMo entwickelt und verbreitet und wird seit Frühjahr 2002 in einem ähnlichen Format auch von E-Plus und in einer weiteren konzeptionellen Variante von Vodafone angeboten. Der große Erfolg von "i-mode" in Japan war Anlass, nach den maßgebenden Innovationsfaktoren zu fragen. NTT DoCoMo ist selbst bestrebt, das Modell "i-mode" weltweit zu exportieren. Die Frage liegt nahe, ob dies unter anderen kulturellen Gegebenheiten gelingen kann. Aber nicht nur dieser mögliche Erfolg/Misserfolg ist erklärungsbedürftig, schon der Erfolg im japanischen Kontext und unter anderen, beispielsweise wettbewerblichen Rahmenbedingungen verlangt nach Erklärung.

    Die beiden folgenden Fragestellungen stehen im Zentrum des Projektes:

  • Welche Rolle spielen kulturelle Faktoren (neben technischen, ökonomischen oder regulatorischen) für die Entstehung und Diffusion von "i-mode" in Japan?
  • Sind die gefundenen Faktoren im Hinblick auf künftige Innovationen im Mobilfunk auf deutsche bzw. europäische Verhältnisse übertragbar und anwendbar?
  • Ordnet man die Fragen in einer zeitlichen Perspektive, dann geht es um 1. die Rekonstruktion des (japanischen) Erfolges von "imode", 2. um eine Analyse gegenwärtiger Optionen und 3. um künftige Entwicklungen (in Richtung 3G und 4G-Systeme).

  • Das Projekt hat eine Laufzeit von einem Jahr (9/2003 bis 8/2004) und wird unter dem ITA-Schwerpunkt des BMBF gefördert. Das Projekt soll in Kooperation mit japanischen Forscherkollegen durchgeführt werden.