Die Evaluation der Veranstaltungsreihe "Lebenswissen kontrovers"
erfolgte von März 2001 bis Februar 2002 im Kontext des Jahrs
der Lebenswissenschaften 2001. Mit dem Projekt wurde die Reichweite
der Kommunikationsformate "Vortrag", "Streitgespräch", Talkshow"
und "Ausstellung Science Street" zu verschiedenen Themen aus dem
Bereich der Lebenswissenschaften dahingehend untersucht, inwieweit
mit ihnen eine informierte Debatte initiiert und eine Erhöhung
von Wahrnehmung und Aufmerksamkeit erreicht werden kann. Im Untersuchungsdesign
wurden quantitative und qualitative Methoden miteinander kombiniert.
Die begleitende Evaluation war ein wesentliches Element für
die zukünftige Gestaltung von innovationspolitischen Kommunikationsprozessen
und hat damit einem großen politischen Handlungsbedarf Rechnung
getragen: Das Aufgreifen dynamischer wissenschaftlich-technischer
Entwicklungen sollte in hohem Maße meinungsbildende und partizipative
Elemente aufweisen, um einem dialogorientierten Anspruch gerecht
zu werden. Die Evaluation hat Stärken und Schwächen der
jeweiligen Formate herausarbeitet und politische Empfehlungen formuliert,
um den Dialog sowohl im Vorhaben selbst wie auch darüber hinaus
zu optimieren.